Katholische Gemeinde St. Michael
Katholische Gemeinde St. Michael

Männerrunde

Foto Dirk Parchmann (2011)


In dieser Runde treffen sich monatlich einmal donnerstags um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Männer der Gemeinde.

 

Vorgestellt und diskutiert werden Themen aus Religion, Gesellschaft, Politik, Geschichte sowie anderer Gebiete. Sie bieten einen geistige Horizonterweiterung auch in Sachgebieten, die durchaus nicht vertiefend in den Medien dargestellt werden.

 

Die Männerrunde beteiligt sich darüber hinaus intensiv mit vielen Aktivitäten intensiv am Gemeindeleben.

 

Ein Prospekt mit dem Jahresprogramm der Männerrunde findet sich im Kirchenvorraum.

 

Weitere Mitglieder höchstwillkommen!

 

Ansprechpartner in der Katholischen Gemeinde St. Michael Schwarzenbek ist Herr Hans-Werner Schicke

Programm 2018

    

Sa., 3.3.       18-19.30 h Vorbereiten Fastenbier im Gemeindehaus 

   
So., 4.3.       Fastenbier für die Gemeinde nach dem Gottesdienst


Di., 27.3       „internet der Dinge
19.30           Ref.: Dr. Konstantin von Notz, MdB (die Grünen)


Fr., 20.-

So., 22.4.:   Wir erkunden Trier

 

 

Do., 23.8.

18.00          Grillen am Fischhaus in Zarrentin

        
Do., 20.9.,   Papst Franziskus-Liberalität und Barmherzigkeit – nicht nur in

19.00          innervatikanischer Kritik beargwöhnt  
                  Ref.: Weihbischof Dr. Horst Eberlein, Hamburg


So., 23.9.    Pilze Sammeln und Verkosten in Ritzerau     
10-16.00     J.Zeh und Experten
 

Do., 27.9.    Programm erstellen für 2019
19.30

 

Do., 25.10.  Die vier Lübecker Märtyrer – Zeugnis in heutiger Zeit
19.30          Ref.: Jan Geldern, Kiel


Sa., 1.12.    18-19.30 h: Vorbereitung Suppentag im Gemeindehaus


So., 2.12.     Deftige Eintöpfe für die Gemeinde nach dem Gottesdienst
    

Di., 11.12.,   Adventsessen im Blockhouse Bergedorf

18:00


Sa., 15.12.   Weihnachtsbäume schlagen (B-404)


Do., 20.12.   Aufstellen/Schmücken der Weihnachtsbäume

    
                    
Stand: 16.08.2018

 

 

Männerrunde aus St. Michael Schwarzenbek erkundete Trier

Männerunde im Petrusbräu - Foto Gerhard Parchmann

Vom 20.-22. April 2018 besuchten 8 Teilnehmer der Männerrunde das schon um 295 gegründete Bistum Trier. Ungefähr 2.500 Jahre früher besiedelten steinzeitliche Stämme diese Moselniederung. Unter Kaiser Konstantin war die Stadt ab 306 für fast 100 Jahre Regierungssitz des römischen Reiches. Die erhaltene, großartige Palast-Aula aus dieser Zeit macht Staunen ob ihrer Ausmaße. Konstantins Mutter Helena brachte, so eine Legende des frühen 12. Jahrhunderts, um 330 aus Palästina ein Tuch nach Trier, das bis heute als der ungeteilte Rock Jesu verehrt wird. Teile der Textilie, die in einem prächtigen Schrein im Dom gezeigt wird, stammen Wissenschaftlern zufolge aus dem 1. Jhdt. nach Christi.
Im 16. Jhdt. wirkte der Jesuitenpater Friedrich Spee von Langenfeld in Trier als Gefängnis- und Krankenhausseelsorger. Prof. Franz (Trierer Friedr. Spee-Gesellschaft) veranschaulichte uns Spees klare Verurteilung der großen Ungerechtigkeit und Grausamkeit des Hexenwahns anhand dessen Predigten und Veröffentlichungen. Beklemmend für uns war, daß Spees  Aussagen auch zur Folter aktuelle Bedeutung haben.  An seinem Grab in der Gruft des Priesterseminars beteten wir.
Die Mosel, Trier sanft durchströmend, bietet an beiden Ufern, verbunden mit Saar und Ruwer ein Anbaugebiet weltberühmter Rieslinge. Kanzem, moselaufwärts gelegen mit stilvoll eingerichteten Weingütern, bot uns eine Weinprobe der Sonderklasse, sehr professionell und auch durchaus kritisch gegenüber Klischees in der Weinherstellung.
Im sonntäglichen Pontifikalamt im Dom firmte Bischof Ackermann und beendete die Heilig-Rock-Tage feierlich mit Chor- und Orchesterbegleitung. Danach verabschiedeten wir uns von unserem früheren Schwarzenbeker Pastor  K-J Weber, der mit uns die Tage in Trier verbrachte und viele Erinnerungen an die gemeinsamen Jahre wachwerden ließ. Bei hochsommerlichem Wetter und folgenden Wolkenbrüchen kehrten wir spätabends heim.

 

Männerrunde St. Michael Schwarzenbek wird virtuell durch den Hamburger Hafen gelotst.

Lotsenversetzboot und Tanker mit ausgebrachter Lotsenleiter und –treppe Foto: Gerhard Parchmann

20.02.2018 -

Manche mögen mit den Hafenlotsen eher die „Knurrhähne“, einen norddeutschen Shanty-Chor, der aus Lotsen und Kapitänen besteht, verbinden. Spätestens während unseres Besuches der Lotsenstation unweit des Fähranlegers Bubendeyufer in Hamburg-Walershof am 20. Februar 2018 wurde uns bewusst, dass wir eine in unseren Köpfen etwa noch vorhandene romantische Vorstellung von Seefahrt über Bord werfen mussten. Schon die Hin- und Rückfahrt mit Fähre 62 über die Elbe bei eiskaltem Ostwind und wolkenlosem Himmel ließ uns spüren, was Arbeiten auf Deck auch bedeuten könnte. An der Lotsenstation begrüßte Kapitän und Hafenlotse a.D. Römer uns freundlich und geleitete uns, wie sich zeigen sollte, durch eine höchst wichtige, für die Existenz des Hamburger Hafens absolut notwendige Einrichtung. Von hier werden Schiffe jeder für Hamburg geeigneten Größe mit Lotsen besetzt, die die mit den örtlichen Gegebenheiten nicht vertrauten Kapitäne zum sicheren Anfahren des vorgesehenen Liegeplatzes und beim Anlegen/ Festmachen in den engen Hafengewässern nautisch beraten. Dazu gehören genaueste, stets aktualisierte Kenntnisse der Elb-Stromverhältnisse sowie Informationen u.a. über Windstärken, Wassertiefen und Gezeiten wie auch der Verkehrssituation auf dem Wasser. Das Drehen eines Frachters von 300- oder 400 m Länge um 180° erlaubt die Breite der Elbe nur an wenigen, dafür besonders weit ausgebaggerten Passagen. Diese auch nachts oder bei schlechter Sicht unfallfrei zu befahren, braucht es die Erfahrung eines Kapitäns auf Großer Fahrt mit insgesamt etwa 17-jähriger Fahrenszeit sowie intensiver Unterweisung vor der Übernahme der Arbeit als Lotse. Nicht nur die riesigen Containerschiffe  fordern die  Hafenlotsen heraus, sondern auch Küstenmotorschiffe, die unter vielen niedrigen Brücken hindurch zu entlegeneren kleinen Hafenbecken gelotst werden müssen.

Eine Radarkette entlang der Fahrgewässer sowie moderne Elektronik, die auch die gegenwärtigen Betriebsabläufe im Hafen widerspiegelt, unterstützt die Lotsen in der Beratung bei etwa 30.000 Lotsungen jährlich. Die reibungslose und unmissverständliche Kommunikation mit den Schiffsbesatzungen aus mehr als hundert Nationen, wenn auch auf Englisch, fordert von den Lotsen ein hohes Maß an Sprachbegabung. Organisiert sind die 75 Hafenlotsen, bis 1981 Hamburger Beamte, in einer Brüderschaft, ähnlich einer Genossenschaft. Die Anbindung an den Hamburger Senat erfolgt durch das städtische Oberhafenamt. Der bis 1981 übliche 12-stündige Schichtdienst (Wachen) ist einer flexibleren Diensteinteilung gewichen. Die je nach gelotstem Schiff unterschiedlichen Einnahmen werden auf die Brüderschaftsmitglieder verteilt.
Ein informationsreicher Aufenthalt bei den Hafenlotsen endete für die Teilnehmer mit einem Essen in einem traditionsreichen Fischrestaurant am Altonaer Fischmarkt.

(Hans-Werner Schicke)

 

Mainzer Dom von Innen - Foto Hans-Werner Schicke

Männerrunde von St. Michael besucht das „Goldische Määnz“

 

30.04.2017 - Vom 28.-30. April 2017 erkundeten sieben Teilnehmer der Runde das mit seinen römischen Ursprüngen etwa zweitausendjährige Mainz. Gleich zu Beginn beeindruckte uns der Hohe Dom mit seiner überwiegend romanischen Architektur, ein künstliches Gebirge aus Sandstein. Bei jedem Hinblicken entdeckt man im In-nern wie im Äußeren neue Einzelheiten dieses prächtigen, tausendjährigen Gebäudes. Am Nachmittag führten wir ein sehr informatives Gespräch mit Elmar Theveßen, dem stellvertretenden Chefredakteur des ZDF. Dieser beschrieb in erfrischender Offenheit sein Arbeitsumfeld und beantwortete engagiert und aus-führlich unsere Fragen, u.a. zu sensitiven Bereichen seiner Beschäftigung mit dem Problem des Terrorismus. Abends führte uns ein äußerst sachkundiger Verkaufsmanager durch einen Weinbaubetrieb mit anschließender Weinprobe auch hochklassiger Gewächse. Der Sonnabend begann mit einem Kurzbesuch des Gutenberg-Museums, gerade auch im Luther-Jahr interessant mit der Darstellung der Anfänge gedruckter und deshalb rasch herzustellender Bücher wie Bibeln und Nachrichtenverbreitung. Die folgende Dom- und Stadtführung machte uns bewusst, dass in Mainz seit dem frühen 4. Jahrhundert eine christliche Gemeinde existiert. Bonifatius begann von Mainz aus um etwa 750 die Christianisierung des Ostens. Stark fasziniert haben uns die Fenster der gotischen Hallenkirche „St. Stephan“. Hier hat Marc Chagall, basierend auf einer sich entwickelnden Freundschaft mit dem Pfarrer von St. Stephan, Klaus Mayer, im Sinne der deutsch-jüdischen Aussöhnung ab 1978 sieben Jahre hindurch einmalige Glasmalereien geschaffen.

Gemütliche Runde am Abend - Foto Gerhard Parchmann

Mainz hat viele kleine Weinstuben sowie kleinere Restaurants inmitten der Stadt. Die nötige Kräftezufuhr durch einheimische Spezialitäten wie auch erforderliche Ruhepausen waren also stets gewährleistet. Deswegen war auch das Besichtigen einiger kürzlich aus dem Rheinschlick geborgener Schiffe der römischen Rheinflotte durchzustehen. Sonntags waren wir wiederum im Dom zum Stiftsamt, das mit herrlichem Chorgesang des Jugendchores mit 70 Stimmen sowie der riesigen, brausenden Orgel große Wirkung erzielte. Am frühen Nachmittag verließen wir unser angenehmes Quartier, den Erbacher Hof, Bildungshaus des Bistums. Vor unserer Abreise genossen wir bei schönstem Sonnenschein noch einen Schoppen Riesling-Schorle. 

    

(Hans-Werner Schicke)

Mainzer Dom - Foto Hans-Werner Schicke

Mai 2016 - Männerrunde St. Michael Schwarzenbek inmitten des Abwassers

Foto: Hamburg-Wasser

Schon der Besuch der Müllverbrennungsanlage Stellingen im vergangenen Jahr machte Teilnehmern der Männerrunde deutlich, welcher wertvollen Stoffe wir uns tagtäglich mit der Müllabfuhr entledigen. Diese Erfahrung setzte sich fort während einer Führung unserer Gruppe durch das Hamburger Großklärwerk Köhlbrandhöft am 26. Mai 2015.

 

Nach der Benutzung der häuslichen Entsorgungseinrichtungen durch 2,3 Millionen Menschen beginnt erst die Arbeit der Stadtentwässerung. Durch 5.700 km Kanalisationsrohre, das ist fast die Entfernung von Hamburg nach New York, fließen der Anlage täglich durchschnittlich 350.000 m³ Abwasser zu, was etwa dem Inhalt der Binnenalster entspricht.

 

Davon konnten wir uns beim Werksrundgang über das mehrere Hektar große Gelände überzeugen. Lädt schon die idyllisch gelegene Binnenalster nun nicht gerade zum Bade ein, so gilt das erst recht für die zahlreichen Freiluft-Becken des Werks. Insbesondere in der Rechenstation, die dem Abwasser rund um die  Uhr mechanisch grobe Fest-stoffe entfernt, bewiesen die Besucher, die außer dem Sicherheitshelm leider keine Gasmaske mitführten, wieder einmal ihre Standfestigkeit.

 

Die allgemein verbreitete Furcht vor Bakterien schlug fast um in Begeisterung für diese Mikroorganismen, nachdem wir sahen, wie wirkungsvoll durch deren Einsatz zu-letzt in den riesigen Faultürmen schließlich eine Wassergüte entsteht, die von auch kritischen Chemika-lien befreit in die Elbe entlassen wird.

 

Die abgefangenen und gereinigten Sande finden im Tiefbau Ver-wendung. Das aus der Klärschlammverbrennung gewonnene Methangas dient der Stromversorgung des Werks; Restmengen gehen in das Hamburger Ferngasnetz.

 

Beim Mittagessen in der Werkskantine reichte der Blick auf das Altonaer Elbufer, reizvoll ergänzt durch die den Köhlbrand passierenden Seeschiffe. Mit der Fähre ging es wieder heimwärts zu den St.-Pauli-Landungsbrücken.

Hamburg ist eben eine Stadt, die mit viel Wasser zu tun hat, was doch eigentlich segensreich ist.

 

(Hans-Werner Schicke)

Apri 2016 - Männerrunde besuchte Freiburg im Breisgau

 

Vom 21. - 23. April erkundeten 8 Teilnehmer das über tausendjährige Freiburg. Gleich zu Beginn beeindruckte uns das herrliche Münster mit seiner spätromanisch- bis spätgotischen Bauweise, ein künstliches Gebirge aus Buntsandstein.

 

Bei jedem Hinblicken entdeckten wir neue Einzelheiten dieses hohen Gebäudes. Im Museum Natur und Mensch erhielten wir einen Überblick über die Entstehung von Gesteinen sowie die Geologie im Untergrund Freiburgs am Oberrheingraben. Abends führte uns ein Abstecher nach Oberbergen im Kaiserstuhl zu einer Kellerführung mit Weinprobe des Lieferanten unseres Messweines. Äußerst fachkundig wurden uns Methoden des Weinbaus erläutert und Ergebnisse dieser Arbeit dabei vollmundig vorgeführt.

 

Der Freitag gehörte einer eingehenden Münster-Führung und Deutung der Figuren seiner großartigen, hellleuchtenden Bleiglasfenster, geschaffen in mehr als 500 Jahren. Die prächtige, kürzlich renovierte Eingangsvorhalle des 13. Jahrhunderts ist ein besonderes Kunstwerk mit seiner sehr augenscheinlichen Darstellung biblischen Geschehens (siehe Foto).

 

Insgesamt zeugt das Münster „St.Marien“ vom hohen Kunstsinn und Selbstbewusstsein der Handwerkerzünfte und Bürger des Mittelalters, den Erbauern. Eine äußerst reizvolle Ergänzung führte uns zurück zu unseren geistlichen Wurzeln während unseres Aufenthaltes in Emmendingen in der Synagoge sowie im Jüdischen Museum. Am Vorabend des jüdischen Pessach-Festes hörten und sahen wir sehr schöne, aber auch verstörende Zeugnisse unserer gemeinsamen Geschichte. Trostreich schließlich die Erkenntnis, dass die schmerzliche Vergangenheit einer stärker werdenden Versöhnung weicht.

 

Die einerseits sehr gewinnbringende, aber auch anstrengende Beschäftigung mit Kunst und Geschichte durch Raum und Zeit raubt andererseits Kräfte. Diese aufzufrischen, bot abends das Freiburger Gasthaus „Kranz“ mit guter Badischer Küche. Freiburg ist eine Stadt der kurzen Wege, vorteilhaft auch nach dem Besuch einer hervorragend sortierten Weinstube für den Weg in unser Quartier, dem in der Altstadt liegenden großzügigen Priesterseminar (40 Priester in Ausbildung).

 

Vor der Abreise Samstag frühnachmittags genossen wir ein ungemein fesselndes Konzert der vier Orgeln des Münsters und danach den überaus vielfältig beschickten Wochenmarkt um das Münster herum, wobei wir manche im Norden unerhältliche Spezialität erstanden.


(Hans-Werner Schicke)

 

Immer wieder schön - Grillabend in Zarrentin

Foto Dirk Parchmann (2015)
Fotos Dirk Parchmann (2014)
Foto Dirk Parchmann (2013)

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