Katholische Gemeinde St. Michael
Katholische Gemeinde St. Michael

Männerrunde

Foto Dirk Parchmann (2011)


In dieser Runde treffen sich monatlich einmal donnerstags um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Männer der Gemeinde.

 

Vorgestellt und diskutiert werden Themen aus Religion, Gesellschaft, Politik, Geschichte sowie anderer Gebiete. Sie bieten einen geistige Horizonterweiterung auch in Sachgebieten, die durchaus nicht vertiefend in den Medien dargestellt werden.

 

Die Männerrunde beteiligt sich darüber hinaus intensiv mit vielen Aktivitäten intensiv am Gemeindeleben.

 

Ein Prospekt mit dem Jahresprogramm der Männerrunde findet sich im Kirchenvorraum.

 

Weitere Mitglieder höchstwillkommen!

 

Ansprechpartner in der Katholischen Gemeinde St. Michael Schwarzenbek ist Herr Hans-Werner Schicke

Programm 2017

 

Donnerstag, 26.  Januar,  19.30
Erzbistum Hamburg – Finanzielle
Situation – Gegenwart und Zukunft

M. Focke, Finanzdirektor, EGV

 

Donnerstag, 23. F ebruar,  19.30
Rentenversicherung – sicher?
H. Hofmann, Geesthacht

 

Sonntag, 5. März,  12.00  
Fastenbier nach dem Gottesdienst

 

Donnerstag, 16. März.,  19.30
Glyphosat-Risiko für die Umwelt?
Dr. C. Happach+Kasan und Landwirte

 

Freitag, 28. – Sonntag, 30. April
Wir erkunden Mainz

 

Freitag, 12.  Mai, 10-14.00 h
Helmholtz-Zentrum Geesthacht
Leichtbau, Energie-+Umweltschutz

 

Donnerstag, 18. Mai,  19.30  
Ein Urologe berichtet
Dr. G. Ebel, Geesthacht

 

Donnerstag, 22. Juni,  19.30
Die Opferrolle Jesu als Voraussetzung unserer Erlösung
Weihbischof em. Dr. H.-J. Jaschke

 

Freitag,  14. Juli,  18.00 h
Grillabend in Zarrentin (Fischhaus)

 

Donnerstag, 14. September,  19.30
Luther – was bedeutet er heute?
Jan Geldern, Kiel

 

Donnerstag, 28. September,  19.30
Programm für 2018 erstellen

 

Sonntag, 8. Oktober,  10 – 16 h
Pilze – Sammeln+Verkosten/Ritzerau
Jürgen Zeh und Experte

 

Donnerstag, 12. Oktober,  19.30
Die Welt im Umbruch-Perspektiven und
Antworten auf Flucht und Migration

Dr. Nina Scheer, MdB (SPD)

 

Donnerstag, 9. November,  19.30
Cyber- Bedrohung+Gegenmaßnahmen
H. Jareschewski, Verfasssungsschutz  

 

Sonntag, 3. Dezember,  12.00 h
Männerrunde serviert der Gemeinde
deftige Suppen nach dem Gottesdienst

 

Dienstag, 12. Dezember,  18.30
Adventsessen im Blockhouse Bergedorf

 

Dienstag, 16./22. Dezember,

Schlagen/Aufstellen der Weihnachtsbäume

 

 

 

Mainzer Dom von Innen - Foto Hans-Werner Schicke

Männerrunde von St. Michael besucht das „Goldische Määnz“

 

30.04.2017 - Vom 28.-30. April 2017 erkundeten sieben Teilnehmer der Runde das mit seinen römischen Ursprüngen etwa zweitausendjährige Mainz. Gleich zu Beginn beeindruckte uns der Hohe Dom mit seiner überwiegend romanischen Architektur, ein künstliches Gebirge aus Sandstein. Bei jedem Hinblicken entdeckt man im In-nern wie im Äußeren neue Einzelheiten dieses prächtigen, tausendjährigen Gebäudes. Am Nachmittag führten wir ein sehr informatives Gespräch mit Elmar Theveßen, dem stellvertretenden Chefredakteur des ZDF. Dieser beschrieb in erfrischender Offenheit sein Arbeitsumfeld und beantwortete engagiert und aus-führlich unsere Fragen, u.a. zu sensitiven Bereichen seiner Beschäftigung mit dem Problem des Terrorismus. Abends führte uns ein äußerst sachkundiger Verkaufsmanager durch einen Weinbaubetrieb mit anschließender Weinprobe auch hochklassiger Gewächse. Der Sonnabend begann mit einem Kurzbesuch des Gutenberg-Museums, gerade auch im Luther-Jahr interessant mit der Darstellung der Anfänge gedruckter und deshalb rasch herzustellender Bücher wie Bibeln und Nachrichtenverbreitung. Die folgende Dom- und Stadtführung machte uns bewusst, dass in Mainz seit dem frühen 4. Jahrhundert eine christliche Gemeinde existiert. Bonifatius begann von Mainz aus um etwa 750 die Christianisierung des Ostens. Stark fasziniert haben uns die Fenster der gotischen Hallenkirche „St. Stephan“. Hier hat Marc Chagall, basierend auf einer sich entwickelnden Freundschaft mit dem Pfarrer von St. Stephan, Klaus Mayer, im Sinne der deutsch-jüdischen Aussöhnung ab 1978 sieben Jahre hindurch einmalige Glasmalereien geschaffen.

Gemütliche Runde am Abend - Foto Gerhard Parchmann

Mainz hat viele kleine Weinstuben sowie kleinere Restaurants inmitten der Stadt. Die nötige Kräftezufuhr durch einheimische Spezialitäten wie auch erforderliche Ruhepausen waren also stets gewährleistet. Deswegen war auch das Besichtigen einiger kürzlich aus dem Rheinschlick geborgener Schiffe der römischen Rheinflotte durchzustehen. Sonntags waren wir wiederum im Dom zum Stiftsamt, das mit herrlichem Chorgesang des Jugendchores mit 70 Stimmen sowie der riesigen, brausenden Orgel große Wirkung erzielte. Am frühen Nachmittag verließen wir unser angenehmes Quartier, den Erbacher Hof, Bildungshaus des Bistums. Vor unserer Abreise genossen wir bei schönstem Sonnenschein noch einen Schoppen Riesling-Schorle. 

    

(Hans-Werner Schicke)

Mainzer Dom - Foto Hans-Werner Schicke

Mai 2016 - Männerrunde St. Michael Schwarzenbek inmitten des Abwassers

Foto: Hamburg-Wasser

Schon der Besuch der Müllverbrennungsanlage Stellingen im vergangenen Jahr machte Teilnehmern der Männerrunde deutlich, welcher wertvollen Stoffe wir uns tagtäglich mit der Müllabfuhr entledigen. Diese Erfahrung setzte sich fort während einer Führung unserer Gruppe durch das Hamburger Großklärwerk Köhlbrandhöft am 26. Mai 2015.

 

Nach der Benutzung der häuslichen Entsorgungseinrichtungen durch 2,3 Millionen Menschen beginnt erst die Arbeit der Stadtentwässerung. Durch 5.700 km Kanalisationsrohre, das ist fast die Entfernung von Hamburg nach New York, fließen der Anlage täglich durchschnittlich 350.000 m³ Abwasser zu, was etwa dem Inhalt der Binnenalster entspricht.

 

Davon konnten wir uns beim Werksrundgang über das mehrere Hektar große Gelände überzeugen. Lädt schon die idyllisch gelegene Binnenalster nun nicht gerade zum Bade ein, so gilt das erst recht für die zahlreichen Freiluft-Becken des Werks. Insbesondere in der Rechenstation, die dem Abwasser rund um die  Uhr mechanisch grobe Fest-stoffe entfernt, bewiesen die Besucher, die außer dem Sicherheitshelm leider keine Gasmaske mitführten, wieder einmal ihre Standfestigkeit.

 

Die allgemein verbreitete Furcht vor Bakterien schlug fast um in Begeisterung für diese Mikroorganismen, nachdem wir sahen, wie wirkungsvoll durch deren Einsatz zu-letzt in den riesigen Faultürmen schließlich eine Wassergüte entsteht, die von auch kritischen Chemika-lien befreit in die Elbe entlassen wird.

 

Die abgefangenen und gereinigten Sande finden im Tiefbau Ver-wendung. Das aus der Klärschlammverbrennung gewonnene Methangas dient der Stromversorgung des Werks; Restmengen gehen in das Hamburger Ferngasnetz.

 

Beim Mittagessen in der Werkskantine reichte der Blick auf das Altonaer Elbufer, reizvoll ergänzt durch die den Köhlbrand passierenden Seeschiffe. Mit der Fähre ging es wieder heimwärts zu den St.-Pauli-Landungsbrücken.

Hamburg ist eben eine Stadt, die mit viel Wasser zu tun hat, was doch eigentlich segensreich ist.

 

(Hans-Werner Schicke)

Apri 2016 - Männerrunde besuchte Freiburg im Breisgau

 

Vom 21. - 23. April erkundeten 8 Teilnehmer das über tausendjährige Freiburg. Gleich zu Beginn beeindruckte uns das herrliche Münster mit seiner spätromanisch- bis spätgotischen Bauweise, ein künstliches Gebirge aus Buntsandstein.

 

Bei jedem Hinblicken entdeckten wir neue Einzelheiten dieses hohen Gebäudes. Im Museum Natur und Mensch erhielten wir einen Überblick über die Entstehung von Gesteinen sowie die Geologie im Untergrund Freiburgs am Oberrheingraben. Abends führte uns ein Abstecher nach Oberbergen im Kaiserstuhl zu einer Kellerführung mit Weinprobe des Lieferanten unseres Messweines. Äußerst fachkundig wurden uns Methoden des Weinbaus erläutert und Ergebnisse dieser Arbeit dabei vollmundig vorgeführt.

 

Der Freitag gehörte einer eingehenden Münster-Führung und Deutung der Figuren seiner großartigen, hellleuchtenden Bleiglasfenster, geschaffen in mehr als 500 Jahren. Die prächtige, kürzlich renovierte Eingangsvorhalle des 13. Jahrhunderts ist ein besonderes Kunstwerk mit seiner sehr augenscheinlichen Darstellung biblischen Geschehens (siehe Foto).

 

Insgesamt zeugt das Münster „St.Marien“ vom hohen Kunstsinn und Selbstbewusstsein der Handwerkerzünfte und Bürger des Mittelalters, den Erbauern. Eine äußerst reizvolle Ergänzung führte uns zurück zu unseren geistlichen Wurzeln während unseres Aufenthaltes in Emmendingen in der Synagoge sowie im Jüdischen Museum. Am Vorabend des jüdischen Pessach-Festes hörten und sahen wir sehr schöne, aber auch verstörende Zeugnisse unserer gemeinsamen Geschichte. Trostreich schließlich die Erkenntnis, dass die schmerzliche Vergangenheit einer stärker werdenden Versöhnung weicht.

 

Die einerseits sehr gewinnbringende, aber auch anstrengende Beschäftigung mit Kunst und Geschichte durch Raum und Zeit raubt andererseits Kräfte. Diese aufzufrischen, bot abends das Freiburger Gasthaus „Kranz“ mit guter Badischer Küche. Freiburg ist eine Stadt der kurzen Wege, vorteilhaft auch nach dem Besuch einer hervorragend sortierten Weinstube für den Weg in unser Quartier, dem in der Altstadt liegenden großzügigen Priesterseminar (40 Priester in Ausbildung).

 

Vor der Abreise Samstag frühnachmittags genossen wir ein ungemein fesselndes Konzert der vier Orgeln des Münsters und danach den überaus vielfältig beschickten Wochenmarkt um das Münster herum, wobei wir manche im Norden unerhältliche Spezialität erstanden.


(Hans-Werner Schicke)

 

Immer wieder schön - Grillabend in Zarrentin

Foto Dirk Parchmann (2015)
Fotos Dirk Parchmann (2014)
Foto Dirk Parchmann (2013)

Hier finden Sie uns

Katholische Gemeinde St. Michael Schwarzenbek

Haselgrund 1

21493 Schwarzenbek

Rufen Sie einfach an unter

 

+49 4151 22 78+49 4151 22 78

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

aktueller Pfarrbrief

Aktueller Pfarrbrief

Pastoraler Raum Bille-Elbe-Sachsenwald

Pastoraler Raum Bille-Elbe-Sachsenwald
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Katholische Gemeinde St. Michael Schwarzenbek