Katholische Gemeinde St. Michael
Katholische Gemeinde St. Michael

Aktuelles in St. Michael

Katholische Gemeinde St. Michael - Chorbrunch mit Geburtstagsständchen

 

10.06.2018 - Zum Brunch nach dem Sonntagsgottesdienst lud der Chor der kath. Gemeinde St. Michael in Schwarzenbek ein. Wie im vergangenen Jahr gestalteten die Chormitglieder, begleitet von Orgel und Violine mit modernen und traditionellen Stücken die Sonntagsmesse.
Es gab jedoch noch eine kleine musikalische Zugabe mit „Viel Glück und viel Segen“ durch Chor und Gottesdienstbesucher für Pfarrer Ulrich Weikert, der tags zuvor seinen 65. Geburtstag gefeiert hatte.
 

Chorbrunch mit viel Spaß in gemeinsamer Runde - Foto Dirk Parchmann
Pfarrer Ulrich Weikert (2 vl.) genoss ebenso die leckeren Speisen - Foto Dirk Parchmann

 

Nach dem Segen gab es dann im Gemeindehaus ein reich gedecktes Büffet für die Gemeinde, die für einen kleinen Obulus All-you-can-eat bei nettem Beisammensein verbringen konnten. Da das Essen von den ca. 30 Chormitgliedern gespendet wurde, konnte ein schöner Betrag an den Förderverein von St. Michael für die neue Truhenorgel weitergegeben werden.
Derzeit erarbeitet der Chor eine Motette von J.S. Bach. Die Aufführung ist für November geplant. Wie jeder Chor sucht auch dieser interessierte Sänger, Sie sind gerne willkommen zu einer Probe mittwochs um 19:30h im Gemeindehaus St. Michael, Haselgrund 4 in Schwarzenbek.

(Christiane Tracht)

 

Es war ein toller Tag für unsere Senioren

 

Am 31.05.2018 unternahmen die Senioren der Gemeinde St. Michael ihre jährliche Ausfahrt. Dieses Jahr hatten wir die wunderschöne Inselstadt Ratzeburg ausgewählt.

Um 13:00 Uhr starteten wir mit drei vollbesetzten Privatautos vom Parkplatz der Gemeinde.
Die Fahrt ging über Mölln, Schmilau nach Ratzeburg an den
Königsdamm in das Eis-Café Bruhn. Wir wurden herzlich begrüßt. Da das Wetter gut war, hatte man für uns Plätze auf der Terrasse reserviert, mit herrlichem Ausblick.
Allein der Blick über den Dom-See zum Dom (er ist der älteste Backsteindom Norddeutschlands), dem Herrenhaus mit dem Kreismuseum, sowie dem A.Paul Weber-Museum, war sehr beeindruckend.
Ein weiteres Highlight war die Speisekarte mit unendlich vielen Eisleckereien und tollen Torten.  Die Auswahl fiel so manchem sehr schwer. Wahrscheinlich hätten wir noch Stunden dort sitzen können aber wir hatten ja noch weiteres vor.

 

Unsere Senioren hatten viel Spaß - Foto Gerhard Parchmann

 

Gut gelaunt und gestärkt  fuhren wir über den Königsdamm auf die Insel, am A.-Paul-Weber-Museum, dem Herrenhaus mit dem Kreismuseum vorbei und bewunderten vom Auto aus den Dom. Weiter ging es an der Ruderakademie, der neuen Jugendherberge, die eher einem Hotel gleicht, dem alten Internat der Gelehrtenschule (heute Rathaus und Bücherei) vorbei zum Parkplatz beim Bootsanleger.  Von hier aus startete unsere Schifffahrt über zwei Seen. (Auf dem Schiff konnten wir es uns gemütlich machen, denn wir waren die einzigen Gäste.)
 Los ging die Fahrt auf dem Dom See um den Dom herum, zum Anleger Bäk, anschließend zum Museumsufer-Dom. Danach umrundeten wir den Dom See und kehrten zur Schlosswiese, unserem Ausgangspunkt, wieder zurück.
 Dann legte „Heinrich der Löwe“ erneut ab und machte mit uns eine Rundfahrt auf dem großen Ratzeburger See.
Nach ca. einer Stunde legte das Schiff wieder an der Schlosswiese an.
Unser „Bootsausflug“ war zu Ende. Allgemeines Fazit: Es war ein toller Tag!

 

(Angelika Kolbe/Monika Heuking)

St. Michael Schwarzenbek – Ein Altar auf Reisen

 

13.05.2018 -  Am Sonntag den 13. Mai wurde während der Heiligen Messe der Flügelaltar von Sieger Köder durch Pfarrer i.R. Klaus Warning vorgestellt. Die Bilder waren auch in Abschnitten Inhalt der Heiligen Messe.


Klaus Warning brachte das Duplikat des Flügelaltars von Sieger Köder aus der St. Heinrich-Kirche in Kiel mit. Das Duplikat bekam er von der Gemeinde als Geschenk für sein Engagement für diesen besonderen Altar. Er selbst hatte Sieger Köder dafür gewonnen, diesen Flügelaltar zu erstellen.
Die Arbeit dauerte 10 Jahre. Klaus Warning reist mit „seinem Duplikat“ durch Deutschland und Europa und erzählt dazu Geschichten für alle Generationen.
Aktuell bereist er alle Gemeinden des neuen Pastoralen Raumes Bille-Elbe-Sachsenwald.

 

Pfarrer i.R. Klaus Warning (2.vr) erläuterte im Anschluss der Heiligen Messe interessierten Gemeindemitgliedern weitere Bilder des Altars – Foto Dirk Parchmann

 

Im Anschluss konnten interessierte Gemeindemitglieder weiter Fragen zum Altar stellen. Ebenso erläuterte Klaus Warning weitere Bilder des Flügelaltars.
Die Gemeindemitglieder bedankten sich mit einem kräftigen Applaus und spendeten über 200 Euro für sein Hilfsprojet in Albanien.


Anschließend trafen sich viele Gemeindemitglieder zu netten Gesprächen beim Kirchenkaffee, der regelmäßig am Sonntag nach der Heiligen Messe stattfindet.

(Dirk Parchmann)

 

Männerrunde aus St. Michael Schwarzenbek erkundete Trier

 

Vom 20.-22. April 2018 besuchten 8 Teilnehmer der Männerrunde das schon um 295 gegründete Bistum Trier. Ungefähr 2.500 Jahre früher besiedelten steinzeitliche Stämme diese Moselniederung. Unter Kaiser Konstantin war die Stadt ab 306 für fast 100 Jahre Regierungssitz des römischen Reiches. Die erhaltene, großartige Palast-Aula aus dieser Zeit macht Staunen ob ihrer Ausmaße. Konstantins Mutter Helena brachte, so eine Legende des frühen 12. Jahrhunderts, um 330 aus Palästina ein Tuch nach Trier, das bis heute als der ungeteilte Rock Jesu verehrt wird. Teile der Textilie, die in einem prächtigen Schrein im Dom gezeigt wird, stammen Wissenschaftlern zufolge aus dem 1. Jhdt. nach Christi.
Im 16. Jhdt. wirkte der Jesuitenpater Friedrich Spee von Langenfeld in Trier als Gefängnis- und Krankenhausseelsorger. Prof. Franz (Trierer Friedr. Spee-Gesellschaft) veranschaulichte uns Spees klare Verurteilung der großen Ungerechtigkeit und Grausamkeit des Hexenwahns anhand dessen Predigten und Veröffentlichungen. Beklemmend für uns war, daß Spees  Aussagen auch zur Folter aktuelle Bedeutung haben.  An seinem Grab in der Gruft des Priesterseminars beteten wir.
Die Mosel, Trier sanft durchströmend, bietet an beiden Ufern, verbunden mit Saar und Ruwer ein Anbaugebiet weltberühmter Rieslinge. Kanzem, moselaufwärts gelegen mit stilvoll eingerichteten Weingütern, bot uns eine Weinprobe der Sonderklasse, sehr professionell und auch durchaus kritisch gegenüber Klischees in der Weinherstellung.
Im sonntäglichen Pontifikalamt im Dom firmte Bischof Ackermann und beendete die Heilig-Rock-Tage feierlich mit Chor- und Orchesterbegleitung.

 

Männerunde im Petrusbräu - Foto Gerhard Parchmann

 

Danach verabschiedeten wir uns von unserem früheren Schwarzenbeker Pastor  K-J Weber, der mit uns die Tage in Trier verbrachte und viele Erinnerungen an die gemeinsamen Jahre wachwerden ließ. Bei hochsommerlichem Wetter und folgenden Wolkenbrüchen kehrten wir spätabends heim.

(Hans-Werner Schicke)

Fastenbier in St. Michael Schwarzenbek

Nette Runde nach der Hl. Messe - Foto Dirk Parchmann

 

04.03.2018 - Anders als gegenwärtig war die Fastenzeit früher geprägt von strengen Regeln – gerade in Fragen der Ernährung. Nun haben solche Regeln auch immer schon die Fantasie angeregt, selbst und gerade bei findigen Mönchen.
Das berühmte Kloster-Starkbier etwa wurde und wird extra zur Fastenzeit gebraut – und das legendär  sogar mit päpstlichem Segen.

 

Eine sehr ähnliche Geschichte übrigens soll bewirkt haben, dass Schokolade bis heute oft als „zulässige Fastenspeise“ angesehen wird.Und was ist mit Maultaschen, die das Fleisch geschickt im Nudelteig verstecken? Oder mit dem geschossenen Hirsch, der eben mal durch den Bach gezogen und dann zum Fisch erklärt wurde,  damit man ihn auch in der Fastenzeit verspeisen durfte?

Andererseits aber gab es auch durchaus praktische Gründe, die für das Brauen des Starkbieres sprachen, etwa zur nahrhaften Aufbesserung der vor Ostern allgemein kärglichen Verpflegung.

Interessant ist, dass die in die vorösterliche Fastenzeit fallenden Sonntage seit dem späten 12. Jahrhundert aus der Fastenzeit herausgenommen worden sind. Anderenfalls würden die 40 Tage des biblischen Fastens, wie sie aus dem Neuen Testament überliefert sind, überschritten werden.


Die Männerrunde der Gemeinde St. Michael organisiert seit jetzt 15 Jahren die beliebte Veranstaltung. Rund 90 Gäste genossen im Gemeindehaus Leberkäs‘ sowie von den Frauen aus der Gemeinde liebevoll vorbereitete Salate und Desserts und ließen sich das süffige Fastenbier vom Fass schmecken. Wer auf Alkohol verzichten wollte, konnte seinen Durst mit Säften, Wasser, Kaffee und Tee löschen.


Anrührend und Hoffnung stiftend waren Kyrie und die Fürbitten, gesprochen von Kommunionkindern im vorangegangenen, von der Combo der Gemeinde mitgestalteten, schönen, belebenden Gottesdienst mit über 210 Gottesdienstbesuchern.

 

Die spürbar begeisternde Atmosphäre und gute Gemeinschaft setzte sich hernach im Gemeindehaus in heiterer Stimmung fort. Die Gelegenheit zu guten, anregenden und humorvollen Gesprächen wurde gern genutzt. 

  
Die Gäste füllten mit ihrem Verzehr einen Spendentopf, dessen Inhalt seit Beginn dieser Aktion stets einem gemeinnützigen Zweck zugeführt wird.

Dieses Jahr geht der Reingewinn an den Förderverein der Gemeinde St. Michael Schwarzenbek. Dieser unterstützt im Zeichen knapper Budgets zahlreiche Aktivitäten der Gemeinde, z.B. Messdiener Arbeit, Bildungsveranstaltungen, den Unterhalt von Kirche und Gemeindehaus, die Kirchenmusik sowie vieles andere mehr.

(Hans-Werner Schicke)

 

Männerrunde St. Michael Schwarzenbek wird virtuell durch den Hamburger Hafen gelotst

 

20.02.2018 - Manche mögen mit den Hafenlotsen eher die „Knurrhähne“, einen norddeutschen Shanty-Chor, der aus Lotsen und Kapitänen besteht, verbinden. Spätestens während unseres Besuches der Lotsenstation unweit des Fähranlegers Bubendeyufer in Hamburg-Walershof am 20. Februar 2018 wurde uns bewusst, dass wir eine in unseren Köpfen etwa noch vorhandene romantische Vorstellung von Seefahrt über Bord werfen mussten. Schon die Hin- und Rückfahrt mit Fähre 62 über die Elbe bei eiskaltem Ostwind und wolkenlosem Himmel ließ uns spüren, was Arbeiten auf Deck auch bedeuten könnte. An der Lotsenstation begrüßte Kapitän und Hafenlotse a.D. Römer uns freundlich und geleitete uns, wie sich zeigen sollte, durch eine höchst wichtige, für die Existenz des Hamburger Hafens absolut notwendige Einrichtung. Von hier werden Schiffe jeder für Hamburg geeigneten Größe mit Lotsen besetzt, die die mit den örtlichen Gegebenheiten nicht vertrauten Kapitäne zum sicheren Anfahren des vorgesehenen Liegeplatzes und beim Anlegen/ Festmachen in den engen Hafengewässern nautisch beraten. Dazu gehören genaueste, stets aktualisierte Kenntnisse der Elb-Stromverhältnisse sowie Informationen u.a. über Windstärken, Wassertiefen und Gezeiten wie auch der Verkehrssituation auf dem Wasser. Das Drehen eines Frachters von 300- oder 400 m Länge um 180° erlaubt die Breite der Elbe nur an wenigen, dafür besonders weit ausgebaggerten Passagen. Diese auch nachts oder bei schlechter Sicht unfallfrei zu befahren, braucht es die Erfahrung eines Kapitäns auf Großer Fahrt mit insgesamt etwa 17-jähriger Fahrenszeit sowie intensiver Unterweisung vor der Übernahme der Arbeit als Lotse. Nicht nur die riesigen Containerschiffe  fordern die  Hafenlotsen heraus, sondern auch Küstenmotorschiffe, die unter vielen niedrigen Brücken hindurch zu entlegeneren kleinen Hafenbecken gelotst werden müssen.

 

Lotsenversetzboot und Tanker mit ausgebrachter Lotsenleiter und –treppe Foto: Gerhard Parchmann

 

Eine Radarkette entlang der Fahrgewässer sowie moderne Elektronik, die auch die gegenwärtigen Betriebsabläufe im Hafen widerspiegelt, unterstützt die Lotsen in der Beratung bei etwa 30.000 Lotsungen jährlich. Die reibungslose und unmissverständliche Kommunikation mit den Schiffsbesatzungen aus mehr als hundert Nationen, wenn auch auf Englisch, fordert von den Lotsen ein hohes Maß an Sprachbegabung. Organisiert sind die 75 Hafenlotsen, bis 1981 Hamburger Beamte, in einer Brüderschaft, ähnlich einer Genossenschaft. Die Anbindung an den Hamburger Senat erfolgt durch das städtische Oberhafenamt. Der bis 1981 übliche 12-stündige Schichtdienst (Wachen) ist einer flexibleren Diensteinteilung gewichen. Die je nach gelotstem Schiff unterschiedlichen Einnahmen werden auf die Brüderschaftsmitglieder verteilt.
Ein informationsreicher Aufenthalt bei den Hafenlotsen endete für die Teilnehmer mit einem Essen in einem traditionsreichen Fischrestaurant am Altonaer Fischmarkt.

(Hans-Werner Schicke)

St. Michael „Quo Vadis“ – Weiterentwicklung einer Gemeinde

 

17.02.2018 – Am Samstag den 17.02.2018 befassten sich rd. 25 Gemeindemitglieder der katholischen Gemeinde St. Michael Schwarzenbek mit der Zukunft ihrer Gemeinde.
Grundlage hierbei war das am 07.11.2017 durch Erzbischof Dr. Stefan Heße gebilligte neue Pastoralkonzept für den Pastoralen Raum Bille-Elbe Sachsenwald, der am 26.05.2019 gegründet wird. Eingeladen hatte der Verein zur Förderung der Katholischen Gemeinde St. Michael.
Nach zwei Informationseinheiten, die mit einer Kaffeepause, sowie geistlichem Impuls, unterbrochen wurden, gingen die Gemeindemitgliedern den im Pastoralkonzept festgelegten Schwerpunkten: vielfältige lebendige Gottesdienste, Glaubensvertiefung, Familienpastoral, Jugend, Seniorenarbeit und Soziale Notsituation nach.
Die Fragestellung war, „was will ich mit den Schwerpunkten erreichen“ und „wie setze ich diese um“. Hierbei wurden auch anschließend konkrete Umsetzungen in kleineren Gruppen erörtert, die danach präsentiert wurden.

 

In Arbeitsgruppen wurden auch konkrete Maßnahmen erörtert - Foto Dirk Parchmann

 

In der Abschlussrunde begrüßten die Teilnehmer die Möglichkeit zum persönlichen Austausch, der auch vielen Mut für die weiteren Schritte machte. Die Teilnehmer wünschten sich weitere Veranstaltungen gleicher Art.
Herr Winfried Hofacker, Vorsitzender des Fördervereins, dankte Patricia Debreczeni, Referentin für Pastorale Gremien des Erzbistums Hamburg, für die gelungene inhaltliche Gestaltung der thematischen Weiterentwicklung am Nachmittag.

 

Herr Winfried Hofacker, Vorsitzender des Fördervereins, dankte Patricia Debreczeni, Referentin für Pastorale Gremien des Erzbistum Hamburg - Foto Dirk Parchmann

 

Zum Abschluss wurde sich mit Essen und Trinken gestärkt und die Themen in weiteren persönlichen Gesprächen vertieft.

(Dirk Parchmann)

 

St. Michael Schwarzenbek - Air-Hockey-Tisch für die Jugend

 

13.02.2018 - Der Förderverein St. Michael hat für die Jugend und jung gebliebenen Erwachsenen einen Air-Hockey-Tisch angeschafft, gesponsert von der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg.
Am 13.02.2018 wurde er geliefert. Nach z.T. schweißtreibenden Aufbau konnte das erste Match gespielt werden.
 

Einige Mitglieder des Aufbauteams nach getaner Arbeit - Foto Dirk Parchmann

 

Wir freuen uns, den Gemeindemitgliedern der Gemeinde St. Michael Schwarzenbek ein solch attraktives Sportgerät zur Verfügung stellen zu können, bei dem sich alle Angesprochenen nach der geistig-seelischen Nahrung im Gottesdienst sportlich betätigen können. Der Kreissparkasse sagen wir ein herzliches „Vergelt’s Gott“.

(Winfried Hofacker)

St. Michael feiert „Maria Lichtmess“ - der Blasiussegen wurde gespendet

 

04.02.2017 – Am Sonntag feierte die Katholische Gemeinde St. Michael Schwarzenbek mit rund 200 Gottesdienstbesuchern im Rahmen einer Familienmesse "Maria Lichtmess" und der Blasiussegen wurde gespendet.
"Maria Lichtmess" ist eines der ältesten Feste der christlichen Kirche. Seit Anfang des 5. Jahrhunderts wurde es in Jerusalem, am 40. Tag nach der Geburt Jesu, gefeiert. In Rom führte die Kirche den Feiertag um das Jahr 650 ein. Mit dem 2. Februar verbinden sich viele unterschiedliche Glaubensaussagen, viele Volksbräuche und auch Bauernregeln. Seit dem 11. Jahrhundert kam der Brauch der Kerzensegnung und der Lichterprozessionen auf. An Lichtmess wurden dann auch die für das nächste Jahr benötigten Kerzen der Kirchen und der Familien geweiht.
Die Kerzensegnung erfolgte am Anfang der heiligen Messe.

 

Pfarrer Ulrich Weikert (1.v.l.) segnet die Kerzen der katholischen Gemeinde St. Michael Schwarzenbek und die der Gemeindemitglieder -Foto Dirk Parchmann

 

Frau Karina Bylda und Petra Ebel hatten die Familienmesse gestaltet. Die Band unterstütze musikalisch. Die Kinder wurden direkt in das Thema mit eingebunden.
Hierbei wurde dem Heiligen Blasius gedacht, der als Arzt tätig war, bevor er zum Bischof geweiht wurde. Dieser wurde zu Lebzeiten verhaftet, weil er den Kaiser nicht anbeten wollte. Auf dem Weg ins Gefängnis hat er ein Kind von einer Fischgräte im Hals befreit, indem er um Gottes Hilfe und Segen gebetet hat. Jedes Jahr wird, aus diesem Grund, im Februar, jedem Gottesdienstbesucher mit zwei gekreuzten Kerzen der Blasius Segen gespendet, der ihn vor Halskrankheiten und allem anderen Übel bewahren soll.

 

Pfarrer Ulrich Weikert verteilt den Blasiussegen an die "Kommunionkinder 2018“ - Foto Dirk Parchmann

 

Eine wesentliche Kernaussage war, dass wir auch als Christen aufgerufen sind unseren Mitmenschen bei körperlichen und seelischen Verletzungen beizustehen, so wie es uns der Hl. Bischof Blasius vorgelebt hat.

(Dirk Parchmann)

Start in die dritte Phase des Pastoralen Raumes

Das neue Pastoralkonzept - Foto Dirk Parchmann

Am 7. November hat Erzbischof Dr. Stefan Heße das Pastoralkonzept bestätigt, das der Gemeinsame Ausschuss entwickelt und beschlossen hat.

 

Am Samstag, dem 27. Januar 2018 startete in Reinbek die dritte Phase des Papstoralen Raumes Bille-Elbe-Sachsenwald.

 

Mitglieder Mitglieder der pfarrlichen und gemeindlichen Gremien (KV, KGR, PGR, OPR)
und die Mitglieder im Gemeinsamen Auschuss
und alle an einer künftigen Mitarbeit Interessierten waren eingeladen sich über die nächsten Schritte zu informieren.

 

Hierbei wurde das Pastoralkonzept in einer kurzen Präsentation vorgestellt.

(Dirk Parchmann)

Kurzvortrag
20180126_Pastoralkonzept-kurz.pdf
PDF-Dokument [2.2 MB]
Das Pastoralkonzept
04-01-2018-pastoralkonzept-1.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

Auch in der Neuen Kirchenzeitung

 

Vom Selbstverständnis der Ehrenamtlichen in unseren Gemeinden

„Es muss einfach Spaß machen“

 

17.01.2018 - Im Januar wird traditionell in vielen Gemeinden eine Dankesfeier für die Ehrenamtlichen organisiert. Was sie leisten, zeigt das Beispiel Schwarzenbek.

 

Für Ehrenamtliche gibt es viel zu tun in einer Gemeinde wie St. Michael in Schwarzenbek. Wie in vielen anderen Gemeinden auch stand dort kürzlich der Dank für das große Engagement Einzelner im Mittelpunkt. Pfarrer Ulrich Weikert feierte mit 70 Ehrenamtlichen einen Gottesdienst, später gab es ein gemeinsames Essen. Bis spät in den Abend dauerte das Treffen, bei dem auch schon wieder Vorhaben für das kommende Jahr besprochen wurden. 

Das alles hört sich unspektakulär an, doch es lohnt sich, genauer hinzusehen. Denn Schwarzenbek ist ein gutes Beispiel für das Gemeindeleben in der Diaspora. Gerade in den ländlichen Regionen geht es beim ehrenamtlichen Engagement nicht nur um den Zeitaufwand, der für einzelne Aktivitäten vor Ort erforderlich ist, sondern außerdem um die Anfahrtswege, die nicht zu unterschätzen sind. 

Auch die Zahl von rund 70 Ehrenamtlichen beschreibt die Realität nur unzureichend. Denn so manches Chormitglied ist zugleich Küster und wer sich im Seniorenbesuchsdienst engagiert, steht vielleicht am Sonntag auch als Lektor am Ambo. Bei Einzelnen kommen da schnell sogar mehr als „nur“ fünf Aufgaben zusammen. Und so bringen sich einige Gemeindemitglieder je nach Möglichkeit mit zwei oder sogar bis zu zehn Stunden ehrenamtlicher Arbeit pro Woche ein.

 

Zählt man am Beispiel Schwarzenbek einmal wirklich nach, dann zeigt sich, dass im Grunde von rund 140 ehrenamtlich Tätigen zu sprechen ist, als da sind: über 30 Messdiener, 16 Kommunionhelfer, über 10 Lektoren, 4 Gottesdienstbeauftragte, 31 Chormitglieder, 8 Bandmitglieder und 8 Küster. Sie alle kümmern sich darum, dass die zwei Gottesdienste pro Woche einen würdigen Rahmen erhalten. 

Darüber hinaus gibt es 4 Katecheten. Im Kirchenvorstand engagieren sich 5 Ehrenamtliche, 3 weitere im Ortspastoralrat; 4 gehören dem Pfarrgemeinderat an, 2 vertreten die Gemeinde auf dem Weg zum Pastoralen Raum Bille-Elbe-Sachsenwald im Gemeinsamen Ausschuss und in der Lenkungsgruppe. Darüber hinaus kümmert sich je eine Person um das Internet, die Öffentlichkeitsarbeit, das Mitmachbuch der Gemeinde und die Männerrunde. Manpower- und Frauenpower sind außerdem bei diesen Aktivitäten gefragt: Kirchencafé (mindestens 12), Seniorenkreis (2), Seniorenbesuchsdienst (2), Familiengottesdienste und Kinderkirche (4), Krippenbau (2), Pfarrfamilienkreis (2), Ruhe-und-Rotwein-Gruppe (2), Sternsingen (2), Gesprächskreis Freude am Glauben (2) und Gartengruppe (4). Nicht zu vergessen ist das Engagement des Fördervereins mit seinen rund 50 Mitgliedern.

 

Zu den Aktivposten der Gemeinde zählt Dirk Parchmann, der sich unter anderem im Kirchenvorstand engagiert und deshalb auch all die hier genannten Zahlen im Blick hat. Er rechnet vor, dass die meisten Ehrenamtlichen täglich bereits zwölf Stunden für ihren Beruf aufbringen müssen, wobei vor allem die Anfahrtswege im Großraum Hamburg ins Gewicht fallen. Zeit für ein Ehrenamt bleibt da kaum – und wird doch freigeschaufelt. „Gerade Frauen stehen oft unter einer Doppelbelastung von Beruf und Familie“, so Parchmann. 

Entsprechend schwierig sei es inzwischen, Gemeindemitglieder für langfristige Verpflichtungen zu gewinnen. „Es ist viel leichter, Leute für einzelne Projekte zu bekommen“, sagt er. Und es sei wichtig, die Aktiven zu stärken und zu würdigen. Denn ohne Motivation geht es nicht. Parchmann: „Es muss einfach Spaß machen.“

(Marco Heinen)

 

Quelle: Neue Kirchenzeitung

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„Es muss einfach Spaß machen“.pdf
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Danke für ehrenamtliches Engagement in der kath. Gemeinde St. Michael

 

12.01.2018 - Am Freitag, den 12.01.2018, fand ein Dankgottesdienst mit Pfarrer Ulrich Weikert für die rd. 70 ehrenamtlich tätigen Gemeindemitglieder der katholischen Gemeinde St. Michael Schwarzenbek statt.
Neben einem herzlichen Dank stellte Pfarrer Ulrich Weikert die Wichtigkeit des Ehrenamtes in der Gemeinde heraus. Ohne die Ehrenamtlichen wären viele Aufgaben und Veranstaltungen so nicht möglich.

 

rd. 70 Ehrenamtliche in der katholischen Gemeinde St. Michael Schwarzenbek - Foto Dirk Parchmann

 

Anschließend erfolgte die Einladung zu einem gemeinsamen Abendessen in beiden Gemeindesälen.
Bis spät in den Abend wurden in netten Gesprächsrunden sich weiter ausgetauscht und auch weitergehende Planungen für 2018 besprochen.


Herr Winfried Hofacker, als Vorsitzender des Fördervereins der Katholischen Gemeinde St. Michael Schwarzenbek, ehrte besonders Ansgar Kemmerling und in Abwesenheit auch seiner Frau für ihren Einsatz bei der diesjährigen Sternsingeraktion.
Andrea und Jürgen Zeh wurde insbesondere für ihren langjährigen Einsatz in der Gemeinde gedankt.

 

v.l. Winfried Hofacker, Jürgen und Andrea Zeh und Ansgar Kemmerling – Foto Dirk Parchmann

Auch einige unserer Messdiener waren vertreten -
Foto Dirk Parchmann

 

 

Pfarrer Ulrich Weikert (vorletzte Reihe 1. v.r.)  begrüßt im Gemeindesaal die vielen Ehrenamtlichen der Gemeinde St. Michael – Foto Dirk Parchmann

 

 

(Dirk Parchmann)

Sternsinger wieder unterwegs * Gemeinsam gegen Kinderarbeit*

 

07.01.2018 - Am Sonntag, 7. Januar, zogen 25 Kinder nach dem Gottesdienst in der katholischen Gemeinde St. Michael am Haselgrund 1 gegen 10.30 Uhr aus, um in den Gewändern der Heiligen Drei Könige die Segenswünsche an mehr als 130 Familien in Schwarzenbek und der Umgebung zu überbringen.
In diesem Jahr heißt das Motto der Sternsinger Aktion: „Gemeinsam gegen Kinderarbeit“. Das Schwerpunktland ist in diesem Jahr Indien.

 

Pastor Dr. Jürgen Wätjer (1.v.l.) mit den diesjährigen Sternsinger der katholischen Gemeinde St. Michael Schwarzenbek - Foto Dirk Parchmann

 

Thematisch wurde das Thema der diesjährigen Sammlung der Sternsinger im Rahmen einer Familienmesse gestaltet. Kinderarbeit ist ein großes, weltweites Problem. Die Sternsinger wollen in diesem Jahr auf dieses Problem hinweisen und auch ganz konkret etwas tun. Mit den Spenden, die bei der Sternsingeraktion gesammelt wurden, werden Hilfsprojekte unterstützt. Diese zeigen Menschen u.a. Wege aus der Armut auf. Sie helfen den Menschen dabei, sich selbst zu helfen und sie geben den Kindern eine Zukunft.


Pastor Dr. Jürgen Wätjer segnete im Gottesdienst die Sternsinger vor Ihrem Auszug. Der Familie Kemmerling aus der Gemeinde wurde insbesondere für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Vorbereitung und Durchführungsplanung der vielen Besuche bei dieser Aktion gedankt.


Aufgeteilt auf mehrere Gruppen hatten die Sternsinger den gesamten Sonntag Familien, Gemeindemitglieder und andere, die um einen Besuch der Sternsinger gebeten hatten, besucht und dabei den Segensspruch "20*C+M+B+18" als Abkürzung für die lateinischen Worte "christus mansionem benedicat" ("Christus segne dieses Haus") hinterlassen.
Der Brauch des Sternsingens um das Dreikönigsfest am 6. Januar lehnt sich an eine biblische Geschichte aus dem Matthäusevangelium an. „Magier aus dem Osten“ später als drei Könige bezeichnet, folgen einem besonderen Stern. Sie vermuten, dass der Stern sie zu einem neu geborenen König führt. Sie kommen nach Bethlehem, finden das Kind in der Krippe und legen ihm königliche Gaben zu Füßen: Weihrauch, Myrrhe und Gold.

 

Ein Sternsinger schreibt den Segensspruch 20*C+M+B+18 über die Haustür - Foto Dirk Parchmann

 

Im vergangenen Jahr spendeten die von den Kindern besuchten Bürger über 3000 Euro.
Ihren nächsten großen Auftritt haben die Sternsinger dann beim Neujahrsempfang der Stadt Schwarzenbek am Sonntag den 21. Januar.

(Dirk Parchmann)

 

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